Je Suis Karl
Christian Schwochow

Kinostart: 16.09.2021
Deutschland / Tschechien 2021
FSK noch offen · Laufzeit 126 Min. · Bild 1:2,39

Synopsis

Irgendwo in Berlin. Nicht irgendwann - heute. Ein Paket im Flur. ALEX. Ein Ehemann und Vater dreier Kinder. Vergisst den Wein im Auto. Wird aus der Routine seines Alltags gerissen und findet im Taumeln danach seinen Halt nicht wieder. MAXI. Eine kraftvolle junge Frau, die losgeht, in das, was Leben heißt. Die sich ihr Abnabeln anders vorgestellt hat, wütend wird und Fragen stellt. KARL. Ist längst losgegangen, hat Antworten, fängt Maxi ab und auf. Kennt ihre Wut und das Ventil. Resolut, blitzgescheit und verführerisch tanzt er mit ihr auf des Messers Schneide. Als Teil einer Bewegung. Heute in Berlin. Morgen in Prag. Bald in Strasbourg - in ganz Europa. Es ist eine Machtergreifung.

JE SUIS KARL ist als Drama einer Familie so erschütterndwie als Gesellschaftsstudie packend. Regisseur Christian Schwochow (PAULA, NSU: MITTEN IN DEUTSCHLAND, DEUTSCHSTUNDE) und Drehbuchautor Thomas Wendrich (ICH & KAMINSKI, NSU: MITTEN IN DEUTSCHLAND, LIEBER THOMAS) verknüpfen auf brisante Weise die Fiktion eines beängstigenden Szenarios mit dem Geist einer Realität, vor der man nur allzu gern Augen und Ohren verschließt.

JE SUIS KARL erzählt von der Verführung nach einem Verlust, von persönlichem Schmerz und der Gefahr, die Verwerfungen im Denken und Handeln radikaler Menschen zu spät zu erkennen und sei es nur, weil man liebt. Nicht in einer fernen Zukunft, sondern jetzt. Ein kompromissloser Film auf der Höhe unserer Tage. Als Maxi und Karl brillieren mit Luna Wedler und Jannis Niewöhner zwei der spannendsten Gesichter des jungen deutschsprachigen Films. Den Part von Vater Alex übernahm Milan Peschel. In weiteren Rollen sind Edin Hasanovic, Anna Fialová und Aziz Dyab zu sehen.

Trailer

Festivals & Auszeichnungen

Internationale Filmfestspiele Berlin 2021 · Berlinale Special Gala

Pressestimmen

« Die Entschlossenheit, mit der Schwochow und Wendrich ihr Szenario konstruieren und dann auch durchspielen, bis zur bitteren Konsequenz, ist atemberaubend in seiner Gewagtheit. » Blickpunkt:Film
« It is a thrill to watch. (...) Schwochow has done an exceptional job making this film feel believable and realistic, and feel intense to watch as well. It should stir something up inside of you, it should leave you thinking about the state of the world, and what's happening. This is kind of necessary filmmaking is the kind that we need more of these days; even if it is familiar, even if it is a bit cheesy, we need these stories to slap some sense into humanity.  » firstshowing.net
« Der provokanteste Film der Berlinale » Die Welt
« Diese konse­quente Entwick­lung wird durch das über­zeu­gende Ensemble, den wech­selnden euro­päi­schen Orten und die Musik noch einmal unter­stri­chen. (…) Schwo­chow zeigt jedoch nicht nur über­zeu­gend, wie leicht es ist, sich in diesem mora­li­schen Dickicht zu verlaufen, sondern auch wie schwer es ist die Sprache des „richtigen“ Wider­standes zu dechif­frieren. Ein Film zur „rechten“ Zeit. » artechock
« Eine Dystopie, die einen alarmiert, weil sie zeigt, wie sie Wirklichkeit werden könnte. » Berliner Zeitung
« Ein Film, der seine Zuschauer am Kragen packt und durchrüttelt, bis man seine Augen nicht mehr dem unangenehmen Thema verschließen kann. » Berliner Morgenpost
« Beängstigend real » Reuters

Credits

Cast

Luna Wedler
Jannis Niewöhner
Milan Peschel
Edin Hasanović
Anna Fialová
Fleur Geffrier
Aziz Dyab
Marlon Boess
Victor Boccard
Mélanie Fouché
Elizaveta Maximová

Crew

RegieChristian Schwochow
DrehbuchThomas Wendrich
ProduzentenChristoph Friedel und Claudia Steffen
KoproduzentenPavel Strnad und Kateřina Černá
RedaktionAndrea Hanke (WDR), Claudia Grässel (DEGETO), Cooky Ziesche (RBB), Andreas Schreitmüller (ARTE)
Herstellungsleitung Fee Buck
KameraFrank Lamm
MusikTom Hodge & Floex (original music) Max Rieger (original songs)
Original SongsMax Rieger
SchnittJens Klüber
TonRainer Heesch, Martin Jílek, Tobias Fleig, Jan Šulcek
SzenenbildTim Pannen (production designer), Irena Hradecka (art director)
KostümbildFrauke Firl

Eine Pandora Film Produktion in Koproduktion mit Negativ Film (Tschechien) und Westdeutscher Rundfunk, ARD Degeto, Rundfunk Berlin-Brandenburg, ARTE. Unterstützt von Film- und Medienstiftung NRW, DFFF, Filmförderungsanstalt, BKM, Medienboard Berlin-Brandenburg, Czech Film Fund. Buchentwicklung unterstützt von Filmförderungsanstalt. Weltvertrieb The Match Factory.