Etwas ganz Besonderes
Eva Trobisch
Kinostart: 2026
Deutschland 2026
FSK 12
Synopsis
Lea hat sich bei einer Castingshow beworben. Der Redakteur fragt: „Wer bist Du und was macht Dich aus?“ Lea weiß es nicht und beginnt, nach einem passenden Ich zu suchen. Unterdessen wird in ihrem Heimatort das Museum kostspielig aus EU-Töpfen saniert, während zeitgleich die Pension ihrer Familie ums wirtschaftliche Überleben kämpft.
Leas Familie, das sind ihre Eltern, Matze und Rieke, frisch getrennt da Rieke schwanger von einem neuen Mann ist, allerdings noch recht ungeübt in den neuen Familienverhältnissen. Ihre Großeltern, die ebenfalls selbst genug Probleme haben, miteinander und mit ihrem Waldhotel, das in der abgelegenen Region mehr Geld verschlingt als es einbringt. Und ihre Tante Kati, in der zwar Lea ein Vorbild sieht, die sich aber mit ihrem kulturhistorischen Anspruch als Museumsleiterin in der ostdeutschen Provinzstadt gerade keine Freunde macht. Auch in der eigenen Familie nicht. Selbst Leas beste Freundin Bonny ist anderweitig beschäftig, denn sie ist frisch verliebt in Leas aktivistischen Cousin Edgar.
Wer also ist die Kandidatin Lea - welche Homestory lässt sich daraus machen? ETWAS GANZ BESONDERES ist eine Familiengeschichte. Und eine Gemengelage.
Mit ihrem dritten Spielfilm nach ALLES IST GUT und IVO ist Eva Trobisch ein liebevoll-schmerzhaftes Familienporträt gelungen. Dabei konnte sich die Regisseurin und Drehbuchautorin auf ein exzellentes Ensemble verlassen - allen voran Neuentdeckung Frida Hornemann als Lea, die mit einer beeindruckenden, oft aufgestaut wirkenden Zurückhaltung spielt; gefolgt von Max Riemelt als Vater Matze, der darum bemüht ist, alles zusammen zu halten; Eva Löbau als Leas Tante Kati; Peter René Lüdicke und Rahel Ohm als Großeltern, die schon so lange miteinander hadern, dass es für sie der Normalzustand ist; Gina Henkel als Mutter Rieke sowie Florian Lukas als der neue Mann in deren Leben.
Fotos
Festivals & Auszeichnungen
76. Berlinale 2026 · Wettbewerb
Pressestimmen
« "Etwas ganz Besonderes" ist Eva Trobischs bisher komplexester Film - und wahrscheinlich ihr bester. » rbb 24
« Ein außergewöhnlicher, sehr schöner Film, und tatsächlich etwas ganz Besonderes im Kino. » Artechock
« Ein wundervoller Familienfilm. » Berliner Zeitung
« Eva Trobisch (zeigt) familiäre Dynamiken, die konsequent überraschen, schockieren, belustigen, berühren oder sogar verstören. 4,5 Sterne. » Filmstarts
« Ein tiefgängiges Familiendrama » ZDF moma
Credits
Cast
| Lea | Frida Hornemann |
| Matze | Max Riemelt |
| Kati | Eva Löbau |
| Friedrich | Peter René Lüdicke |
| Christel | Rahel Ohm |
| Rieke | Gina Henkel |
| Arthur | Florian Lukas |
Crew
| Regie und Drehbuch | Eva Trobisch |
| Produzenten | Trini Götze, David Armati Lechner |
| Co-Produzenten | Ingo Fliess (if... Productions), Janine Jackowski, Jonas Dornbach, Maren Ade (Komplizen Film) |
| DoP | Adrian Campean |
| Schnitt | Laura Lauzemis |
| Production Design | Renate Schmaderer |
| Kostümbild | Waris Klampfer |
| Maskenbild | Nina Düffort |
| Ton | Armin Badde |
| Producerin | Valentina Huber |
| Casting | Susanne Ritter, Jacqueline Rietz |
ETWAS GANZ BESONDERES ist eine Produktion der Trimafilm in Koproduktion mit Komplizen Film, if… Productions und ZDF/ARTE, in Zusammenarbeit mit The Post Republic. Der Film wurde mit Mitteln von BKM und DFFF, dem FilmFernsehFonds Bayern, der Mitteldeutsche Medienförderung sowie dem Medienboard BerlinBandenburg gefördert. Weltvertrieb The Match Factory.